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Mekhet Vorsintflutlicher

Anmeldungsdatum: 17.09.2007 Beiträge: 72
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Verfasst am: 18.09.2007, 13:34 Titel: Charakter-Vorstellungsthread |
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Hier kommen alle Charaktere rein. Wir bitten folgendes Format zu nutzen:
| Zitat: |
Name: [der Charakter-Name muss nicht mit dem Account-Namen übereinstimmen]
Clan: [bitte nur einen von denen wählen]
Generation: [ihr könnt im Bereich 12. Generation bis 8. Generation wählen. Bedenkt: Je höher (näher an der 8.) die Generation, desto länger hat der Vampir in der Regel gelebt und umso ausführlicher muss der Vorstellungspost werden]
Alter: [nach Vampirwerdung]
Aussehen: [bitte keine 2, 50m Riesen. Vampire bekommen keinen Wachstumsschub nach der Erschaffung ]
Besitztümer: [kurze Auflistung reicht]
Disziplinen: [die Stufen der Disziplinen]
Vorgeschichte: [Jetzt könnt ihr die Geschichte eures Vampirs schreiben! Wann und wo wurde er geboren? Was war als Mensch? Wurde er vielleicht erst zum Ghul gemacht und schließlich von seinem Meister aufgrund guter Dienste zum Vampir erhoben? Es liegt komplett an euch!]
Behinderung/Art der Verbrechen: [Nur bei Malkavianern bzw. Ravnos]
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Nachdem ihr euren Post abgeschickt habt, wird einer der zuständigen Moderatoren bzw. Admins den Post prüfen.
Sollte der Charakter passen findet ihr ein zugelassen unter eurem Post. Ansonsten setzt sich einer der Moderatoren mit euch in Verbindung und gibt euch Hinweise, wie ihr die Geschichte umformen müsstet, um zugelassen zu werden.
Zuletzt bearbeitet von Mekhet am 18.09.2007, 15:11, insgesamt einmal bearbeitet |
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Hassan al'Shasir Du'at

Anmeldungsdatum: 17.09.2007 Beiträge: 10
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Verfasst am: 18.09.2007, 15:08 Titel: |
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Charakter-Blatt von Hassan al'Shasir
Personendaten
Name: Hassan al'Shasir
Clan: Assamiten (Krieger-Kaste)
Generation: 8
Alter: 239 Jahre als Vampir, 24 Jahre als Sterblicher
Aussehen: 1.95 Meter gross, muskulös, dunkle Haut, kurze Haare, kurzer Bart (orientalisches Aussehen), oft vermummt.
Besitztümer: Hassan trägt eine leichte Panzerung, die aus einer Lederrüstung besteht, in die Panzerplatten eingebaut wurden. Zwei Stahl-Krummschwerter und ein Dolch bilden seine Bewaffnung. Zudem trägt er oft eine Art Enterhaken mit sich rum, der durch seine scharfen Kanten auch als Kettenwaffe eingesetzt werden kann. In die Panzerung Hassans wurden eine Kapuze und einige Taschen integriert.
Disziplinen
Geschwindigkeit: Stufe 4
Quietus: Stufe 5
Verdunkelung: Stufe 5
Vorgeschichte
Die Jugend
„Frieden ist eine Illusion, das wirst du auch eines Tages erkennen, mein Kind.“
- Mahmut al’Irad, Vater von vier Kindern
Hassan al’Irad, geboren am 27. Januar im Jahre 967 des Herrn, wuchs als Mitglied eines Nomadenstamms in der Sahara auf. Durch die vielen Auseinandersetzungen mit den Berbern und rivalisierenden Stämmen begann schon früh seine Laufbahn als Kämpfer. Seit seiner Jugend wurde Hassan in den Künsten des beidhändigen Kampfes ausgebildet.
Als 983 sein Stamm durch die Horden der Berber ausgelöscht wurde, konnte er sich zusammen mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern bis nach Shasir, eine Küstenstadt in Arabien, durchschlagen. Ausgehungert und psychisch nahe am Abgrund wurde die Familie vor den Toren Shasirs von den ansässigen Haschaschyyn, den Europäern als Assassinen bekannt, aufgenommen.
Um die Schuld, die durch die Rettung seiner Familie entstand, begab sich Hassan unter die Fittiche der Assassinen. Die Tradition erforderte jedoch, dass sich ein Anwärter von seinem bisherigen Leben distanzieren mussten, weshalb Hassan den Namen seines Vaters ablegte und von nun an Hassan al’Shasir genannt wurde.
Die Einsamkeit
„Mord? Wie kannst du das, was wir tun, als Mord bezeichnen? Ist es Mord, wenn man für Geld tötet? Oder ist es nur ein Geschäft mit dem Tod?“
- Mashif abu Nazab, Assassinen-Grossmeister
Hassans Ausbildung in den Künsten der Attentate, die Königsdisziplin der Haschaschyyn, dauerte nicht einmal ein volles Jahr.
Sein erster Auftrag beinhaltete die Ermordung eines Händlers in Mekka. Leider wurde Hassan im Vorfeld nicht mitgeteilt, welchen Einfluss sein Ziel in dieser wichtigen, schwer bewachten Stadt hatte.
Als Hassan mit dem Dolch in den Händen auf den Mann zuschritt, wurde er von zwei herbeigeeilten Stadtwachen zu Boden gerungen und verhaftet, nicht ohne einige Blessuren des Kampfes gegen die überlegenen Gegner davonzutragen. In einem Schnellverfahren wurde er Tags darauf zum Tode verurteilt.
Den Rest des Jahres verbrachte Hassan im Kerker, verloren und allein gelassen.
Anfangs führte er eine Art Tagebuch, doch irgendwann verschlang die Einsamkeit ihn. Jedes Mal, wenn er das Büchlein öffnete, umgab ihn ein kalter Schauer, er musste immer wieder feststellen, wie hilflos seine Lage war. In seinem Herzen rangen Verzweiflung und Hass um die Oberhand.
Eines Tages trat ein vermummter Mann von muskulöser Erscheinung in die Zelle des jungen Assassinen. Hassan wähnte seinen Tod nahe, doch der Mann war kein Vollstrecker, kein Attentäter, der ihn noch vor der Urteilsvollstreckung zum Schweigen bringen sollte. Schwach wie er durch die lange Zeit im Kerker war, konnte sich Hassan nicht rühren und leistete keinen Widerstand, als der geheimnisvolle Fremde ihn aus dem Kerker schleifte, ungesehen von den Wachen, einem Schatten gleichend.
Die Ausbildung
„Unterricht? Haltest du das alles hier für eine Lehranstalt? Wir lehren hier nicht profanes Grundwissen über Algebra, wir bringen dir keine Sprachen bei. Nein, hier wirst du die Wahrheit über die Welt erfahren. Du wirst dem Unheil in die Augen schauen, ihm verächtlich ins Gesicht blicken und es bekämpfen. Du bist kein normaler Sterblicher, du bist ein Märtyrer.“
- Rajid Velsharo, Schwertmeister der Kinder Haqims
Sieben Jahre waren nun vergangen, sieben Jahre, in denen Hassan seine Fähigkeiten unter Beweis stellen musste. Die Ausbildung der Haschaschyyn schien nichts im Vergleich zu dem zu sein, was er nun in dieser langen Zeit durchlebt hatte.
Gezielter Muskelaufbau, Akrobatikübungen, die Kunst des stillen Attentats erlernen, die Gesetze, die Geschichte und die Traditionen der fremden zu kennen und zu verstehen, ohne überhaupt zu wissen, wofür er dies tat, dies war Hassans Welt.
Diese sieben Jahre der Wandlung vom Jungspund zum Manne, vom einfachen Sohn eines Nomaden zu einer blutrünstigen Kampfmaschine, verbrachte Hassan in einer Festung aus Stein, tief im persischen Hochgebirge, von den ansässigen Menschen nur das Nest des Falken genannt.
Die letzte Prüfung stand bevor, im Jahre 990 des Herrn, ein letzter Test, der Hassans Wert beweisen und sein weiteres Schicksal bestimmen würde.
Ein Attentat auf Rashid, ein Anschlag auf einen der mächtigsten Männer des ganzen arabischen Raumes, der mit den Europäern gemeinsame Sache zu machen schien. Für einen Normalsterblichen eine unmögliche Aufgabe, für Hassan eine Chance.
Monate verbrachte der junge Mann damit, den Anschlag zu planen, Wochen vergingen, bis er seine Ausrüstung, seine Waffen und genug Proviant besorgt hatte. Schmieden war für einen Assamiten eine Selbstverständlichkeit, jeder sollte seine individuelle Waffe besitzen, nur so konnte die Perfektion im Nahkampf erreicht werden.
Am 16. Januar 991 brach Hassan nach Mekka auf, Rashid sollte nur drei Tage später erdolcht in den Gassen der heiligen Stadt aufgefunden werden.
Die Verwandlung
„Sehet, meine Kinder, sehet dieses Gestein! Es wird unser Bollwerk gegen die Mächte der Finsternis bilden. Sehet, meine Kinder, sehet diesen Speer! Er wird das Symbol unseres Kampfes gegen das Unheil sein. Sehet, meine Kinder, sehet Euch an! Ihr werdet die Hand der Gerechtigkeit sein.“
- Der Eine
Als Hassan am 21. Februar 991 ins Herz von Alamut, der Festung in den Bergen, gebracht wurde, offenbarte Jamal, von den Ansässigen nur der alte Mann vom Berg genannt, dem jungen Mann und seinen Mitschülern die Geheimnisse des Clans der Assamiten. Hassan erfuhr die ganze Geschichte der Kinder Haqims, er verstand nun den Sinn der Gesetze und Traditionen. Geschichten über menschenähnliche Monster, die durch die Nacht streifen, erschienen nun glaubwürdiger denn je. Berichte über die Praxis der Diablerie und die Verbrechen der Kafir, wie die Kainskinder der anderen Clans von den Assamiten genannt wurden, verliehen der ganzen bisher bekannten Menschheitsgeschichte eine neue Sichtweise.
Hassan erfuhr von Kains Verderbnis, vom Unheil, dass er über die Menschheit gebracht hatte. Er wurde über das Wesen Lilliths und der Vorsintflutlichen aufgeklärt. Er kannte nun den wahren, den einzigen, Feind.
Hassans Verwandlung fand in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar 991 statt, im Beisein seiner Lehrmeister und den drei Du’at, den höchsten Assamiten der drei Kasten. Noch nie hatte er sich so gefühlt wie in dieser schicksalhaften Nacht. Angst, Verzweiflung, alles unwichtige Emotionen, die den Weg des Kriegers behindern, Hassan empfand nur noch eines, nur noch dieses Gefühl der Vollkommenheit. Er war kein einsamer Mann mehr in dieser kalten, pervertierten Welt; er war Teil des Ganzen, ein Glied des höheren Guten, die Faust des Widerstandes.
Hassan al’Shasir hatte in dieser Nacht eine neue Aufgabe gefunden, er hatte ein Ziel, eine Bestimmung. Und nichts und niemand würde ihn aufhalten…
Die Kafir
„Du glaubst, du wärst mir überlegen? Lass dir gesagt sein, Fleischformer, ich verfüge über Kräfte, die deine kindische Ambition, das Böse in Person zu sein, verblassen lassen. Doch nun schweig, geniesse die letzten Augenblicke deines unreinen Daseins, fühle ein letztes Mal das geraubte Blut in deinen Adern.“
- Tariq
Die Konflikte zwischen den arabischen Gruppierungen verschwanden mit der Zeit, es wurden immer mehr Gerüchte über eine Invasion von eisernen Kriegern aus Europa laut.
Als der erste Kreuzzug ausbrach waren es die Assamiten, die den arabischen Truppen halfen, die europäischen Marionetten der Kafir zu bekämpfen. Doch trotz des Einsatzes der Assamiten und der übrigen arabischen Kainiten war der erste Kreuzzug verloren, da die Christen das verhältnismässig unvorbereitete Morgenland rasch überfielen. Doch die Besatzung der Christen sollte nicht lange währen.
Der Grundstein für weite Konflikte schien gelegt zu sein. Doch ähnlich wie die Haschaschyyn begannen die Rafiq, ein Synonym für die Kinder Haqims, Mordaufträge von beiden Seiten anzunehmen. Als Bezahlung verlangten sie Vitae.
Die europäischen Kainiten, blind für die wahren Absichten der Assamiten, vergaben dutzende Aufträge und die Kinder Haqims konnten innert kürzester Zeit das Blut sammeln, welches sie für ihre Diablerie-Rituale benötigten. Auch Hassan konnte durch die Torheit der Kafir seine eigene Macht vergrössern.
Die Praxis der Diablerie, das komplette Aussagen eines Kainiten um dessen Macht zu erlangen, ist eine alte Tradition der Assamiten und geht bis auf den Clansgründer Haqim zurück. Haqim selbst erschlug als Mensch Zillah und Enoch, zwei der drei Vampire der zweiten Generation, um dem dunklen Treiben Kains und seiner Brut Einhalt zu gebieten.
Um die Schergen der Dunkelheit weiterhin zu bekämpfen schlitzte sich Haqim die eigene Kehle auf und liess seine Getreuen das Blut des erschlagenen Vampir-Königspaars in seine Kehle giessen. So erreichte Haqim die zweite Generation und legte den Grundstein des Clans der Assamiten. Von nun an sollten die Kinder Haqims mittels Diablerie und ähnlichen Ritualen ihre Macht vergrössern um die Monstrositäten Kains zu vernichten.
Auch Hassan wandte diese Praxis mehrmals an und stieg so immer weiter in den Rängen der Assamiten auf, wie viele andere seiner Art.
Die europäischen Vampire sahen ihren Fehler, durch die Kreuzzüge eine schlafenden Bestie geweckt zu haben. Zwar waren vorher bereits Gerüchte über die Praktiken der "Morgenland-Kainiten" bekannt, doch durch den ersten Kreuzzug mussten die Ventrue und ihre Verbündeten am eigenen Leib erfahren, welche der Gerüchte stimmten.
Für Hassan begannen die Kafir, diese abscheulichen Schänder des menschlichen Fleisches, nur noch Ziele darzustellen. Er sah sie nicht einmal mehr als wirkliche Lebewesen an, sie waren nur eine Gefahr, eine Bedrohung, die ausgelöscht werden musste. Nur wenige Kafir, darunter die arabischen Widerstandskämpfer, die sich gegen ihre Clans auflehnten, wurden als gleichberechtigt angesehen.
Der Assamit perfektionierte seine Fähigkeiten. Quietus, die Disziplin der Assamiten, war nun sein treuester Diener, neben seinen Klingen. Mit seinen Talenten fügte Hassan seinen Feinden nicht nur Fleischwunden zu, nein, er setzte ihr eigenes Blut gegen sie ein, liess sie schwächer werden, liess sie leiden.
Schon bald war Hassan sowohl unter den Rafiq als auch unter den Kafir als zielstrebiger Krieger geachtet und gefürchtet. Er war ein lebendiger Alptraum, ein Vollstrecker Haqims.
Der Vorstoss nach Europa
„Diese Völker haben wahrscheinlich mehr unter den Kafir gelitten als wir. Nicht nur, dass sie ihnen als Beute dienen, sie müssen für sie auch in den Krieg gegen ihre Brüder ziehen. Doch wir werden sie befreien und ihre Peiniger richten. Im Namen Haqims!“
- Hassan al’Shasir
Als die Bemühungen der Kafir, die Vernichtung der gefürchteten Assamiten, scheiterten, begannen die Kinder Haqims, den Spiess umzudrehen.
Schon lange fürchteten sich die Kainiten Europas vor möglichen Konflikten mit den Assamiten auf eigenem Grund und Boden, war es doch ihr Vorteil gewesen, sich nicht um ihre Herden sorgen zu müssen. Doch nun schien es so, als würden die Schatten, die die Kafir ins heilige Land gesandt hatten, zurückzukehren und ihren Preis zu fordern.
Überall in Europa wurden Falaqi, Einsatzzentralen kleiner Assamiten-Gruppen, gebildet um die Fackel des Krieges in die Ländereien der Kafir zu tragen. Diese Gemeinschaften aus Kriegern, Visieren und Hexern, in Europa meist Mitglieder der Krieger-Kaste, bildeten die Speerspitze der Kinder Haqims, sie waren die Hände des Einen, die die Verbrechen der Kafir sühnen würden.
Katarr, eines der grösseren Falaqi, war auch die neue Heimat Hassans. Von dort aus sollte der Strom aus Blut über die Kafir kommen…
zugelassen
Zuletzt bearbeitet von Hassan al'Shasir am 27.09.2007, 15:36, insgesamt 10-mal bearbeitet |
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Mekhet Vorsintflutlicher

Anmeldungsdatum: 17.09.2007 Beiträge: 72
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Verfasst am: 18.09.2007, 17:09 Titel: |
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Zur Person
Name: Mekhet Rákóczi
Clan: Tzimisce
Generation: 9
Alter: 168 Jahre
Aussehen: Mit knapp 1,90m überragt Mekhet die meisten Menschen. Sein Gesicht ist dank Fleischformen "perfekter" als das anderer Menschen, soll heißen: Sein Kopf ist länger als normal, seltsame Knochenwülste überziehen seinen Schädel. Er hat komplett schwarze Augen, nur die Iris ist in einem dunklen Orange gefärbt. Das Gesicht des Tzimisce ähnelt dem eines Raubtieres, genau wie seine Hände.
Mekhet trägt ein leichtes Kettenhemd, wattierte Hosen, feste Ledestiefel und einen schwarzen Mantel.
Besitztümer:
- leichtes Kettenhemd
- schmuckloses Stahl-Langschwert
- langer schwarzer Mantel mit Kapuze
- Holzschild mit dem Symbol des Clan Tzimisce
- ein Beutel voll Geld
- ein Silberkette in Form eines Ouroboros
- ein Sack mit Heimaterde
Disziplinen:
Auspex: Stufe 3
Fleischformen: Stufe 4
Tierhaftigkeit: Stufe 4
Vorgeschichte
Das Leben zu Füßen des Voivoden
In der kalten Winternacht des 10. Februar 1030 wurde ein Knabe in einem kleinen Dorf Siebenbürgens geboren. Sein Eltern tauften ihn auf den Namen Sergey.
Die ersten 16. Jahre seines Lebens lebte der Junge im Schatten der Burg Rákóczi. Von ihr aus knechtete Fürst Anrey Rákóczi Land und Leute.
Sergey arbeitete schon seit er laufen konnte auf den Feldern des Dorfes und wie man sich vorstellen kann, war es keine besonders glückliche Kindheit. Ständiger Hunger, die kalten Wintermonate und die Soldaten des Fürsten, die öfters Dorfbewohner in die Burg schleiften. Keiner dieser Menschen kehrte jemals zurück. Auch sein Vater wurde in die Feste geführt und Sergey sollte ihn nie wieder sehen.
Die kleine Schwestern Sergeys starb mit 4 Jahren am Schwarzen Tod. Genau wie alle Dorfbewohner. Alle, außer dem Sechzehnjährigen. Nachdem er die Toten begraben hatte und ein letztes Gebet sprach, legte sich eine schwere Hand auf seine linke Schulter. Als sich der Junge umdrehte erblickte er den Teufel Rákóczi. Er hatte den Fürsten vorher nie gesehen, doch stellte er ihn sich als herzlosen, kalten alten Mann vor. Der Mann der vor ihm stand sah aus, als wäre einem Alptraum entsprungen. Sein Gesicht war das eines Dämons. Der Junge kam nicht mehr zum Schreien bevor er in Ohnmacht fiel.
Diener des Tzimisce
Als Sergey erwachte fand er sich in einem großen, weichen Bett wieder. 'Bin ich gestorben?' fragte sich der Junge. Der Raum mit diesem himmlischen Bett war größer als die Kate, in der Sergey mit seiner Familie lebte. An der Wand hingen Gemälde hoher Herren, Sergey konnte jedoch die Namen nicht lesen. Welcher Bauernjunge konnte schon lesen? Über einem Kamin, in dem ein kleines Feuer kinsterte, war ein großes Wappenschild angebracht. Das Wappen zeigte 2 Drachen, einem auf einem Schild, den anderen über eine Krone mit ausgebreiteten Schwingen thronend. Das selbe Symbol trugen die Soldaten Rákóczis auf ihren Schilden.
Plötzlich wurde die einzige Tür in den Raum aufgestoßen und ein Dienstmädchen, kaum älter als 16 Jahre, trat ein. Sie erinnerte Sergey an ein kleines Mädchen, welches die Soldaten vor Jahren mitgenommen hatten. Sie wäre jetzt im selben Alter wie er. Aber wie kann das sein? Hieß das etwa, dass der Fürst die Menschen nicht umbrachte?
"Der Meister möchte dich sehen." sie sprach schüchtern. Offenbar war sie solche Gesellschaft nicht gewöhnt. "Der Meister?" fragte Sergey verwundert. "Fürst Rákóczi"
Das Mädchen, Tanya war ihr Name, führte den Burschen durch die kalten Gänge der Burg. Auch hier hingen wieder Gemälde längst toter Fürsten.
Die zwei betraten einen großen Raum. Ein gewaltiger Kamin war die einzige Lichtquelle. Im Dunkel des Raumes konnte Sergey zwei Ohrensessel erkennen.Der Fürst gab dem Dienstmädchen einen Wink und Tanya schob Sergey mit übermenschlicher Kraft zu dem Fürsten. Dieser war noch genauso fürchterlich anzusehen.
Rákóczi nahm ein Messer, Sergey glaubte nun würde er doch sterben, doch der Tzimisce schnitt sich selber in die Handfläche.
"Trink, mein Kind." sagte das Monster die Reißzähne bleckend.
Das Mädchen drückte den Kopf Sergeys auf die blutende Handfläche und dieser trank das Blut, wenn auch unfreiwillig. Sofort ließ sie ihn los. Sergey keuchte und hustete.
"Willkommen in der Famile, Ghul."
Sergey wurde wieder bewusstlos.
Die nächsten 16 Jahre lebte Sergey als Ghul im Dienste des alten Tzimisce. Er lernte alles über die Vampire und ihre Welt. Auch lesen und schreiben brachte ihm der Fürst bei. Sein neues Leben bestand hauptsächlich aus Lernen und Hausdiensten, jedoch wurde auch die Fähigkeit des bewaffneten Kampfes ihm zuteil.
Kind der Nacht
Der Fürst vertraute Sergey nach genau 16 Jahren des Dienstes ein Geheimnis an: "Sergey" sprach er "ich werde alt. Seit mehr als 400 Jahren lebe ich nun und habe nie einen Nachkommen erschaffen."
"Meister?"
"Sergey, du sollst mein Nachfolger werden." und ehe der Ghul reagieren konnte gruben sich schon die Fänge des Monsters in seine Halsschlagader.
Der Ghul Sergey war in dieser Nacht gestorben. Der Vampir Mekhet Rákóczi erhob sich aus dem Leichnam.
Das neue Kind der Nacht erlernte rasch die Künste des Fleischformens, erschuf Szlachta und Vozhd in den Tiefen der Burg Rákóczi. Auch die Tiere des Landes wurden ihm untertan.
Als seine Ausbildung nach 100 Jahren bendet war, zog Mekhet aus in die Welt. Sein Meister hatte ihn alles gelehrt was er wusste und das Blut des alten Monsters hatte wunderbar geschmeckt.
Die Ghule knieten vor ihrem neuen Meister nieder, doch er gebot ihnen das Anwesen weiter zu verwalten.
Verschwunden in der Dunkelheit
Die nächsten 58 Jahre war der Tzimisce verschwunden. Einige sagen sie hätten hundeköpfige Dämonen und verzerrte Menschen weit abweit der natürlichen Tzimiscegebiete gesehen. Auch in der Gegend um Konstantinopel und noch weiter im Osten wurden diese Berichte gehört. Wo der Tzimisce war weiß niemand sicher. Das Schloss Rákóczi blieb weiterhin von den Ghulen bewohnt.
Die Rückkehr
Man sagt Vladimir Rustovitch von Schloss Vysehrad hätte einen älteren Tzimisce vor kurzem bei sich aufgenommen. Und dies ist wahr. Nach fast 60 Jahren ist der Tzimisce von Schloss Rákóczi wieder zurück
zugelassen
Zuletzt bearbeitet von Mekhet am 23.09.2007, 14:24, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Garthoc Schattenwolf
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.09.2007 Beiträge: 14 Wohnort: In den Tiefen des Dunkelwaldes
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Verfasst am: 23.09.2007, 14:10 Titel: |
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Garthoc's Charakterblatt
Name: Garthoc Karnais
Clan: Gangrel
Generation: 9 Generation
Alter: 23 Jahre als Mensch und 132 Jahre als Vampir
Aussehen:
Garthoc ist um die 1.80m groß, hat schwarze, schulterlange, verfilzte Haare, einen 3-Tagebart und trägt einen dunkelbraunen Mantel. Sein Gesicht ist recht schmal und er ist sehr dünn gebaut
Besitztümer:
- einen dunkelbraunen, verstärkten Ledermantel
- einen einhändiges Langschwert
Disziplinen:
Gestaltwandel 4
Seelenstärke 3
Tierhaftigkeit 4
Vorgeschichte:
Der Junge Markus
Garthoc Karnais, so nannte er sich, er wurde im Jahre 1170 in einem kleinen Bauerndorf unter dem Namen Markus Harlens. Seine Mutter und sein Vater hatten beinahe den ganzen Tag auf dem Feld zu arbeiten, und trotzdem kümmerten die beide sich um ihn als wäre er der größte Schatz auf Erden. Mit dem Alter von 6 Jahren half er seinen Eltern bei der mühseligen Feldarbeit, auch wenn er nicht stark genug für die meisten Arbeiten war. Der kleine Markus war mit 8 Jahren von seinen Eltern beauftragt Feuerholz zu sammeln und im tiefen Wald hatte er seine erste Begegnung mit einem Kainiten, auch wenn es eine unbewusste war. Er hörte das heulen der Wölfe und versteckte sich, kurze Zeit später kam ein Wolfsrudel vorbei, ängstlich lugte er aus seinem Versteck und sah einen Menschen mit dem Wolfsrudel laufen. Als er sich später mitsamt dem Feuerholz nach hause kam erzählte er die Geschichte und natürlich wurde ihm nicht geglaubt. Die nächsten Jahren passierte nicht allzu viel. Mit 12 Jahren arbeitete er schon kräftig auf dem Feld mit, er war stolz das er seinen Eltern nun helfen konnte, aber eines Nachts veränderte sich alles. Ein Raubzug streifte durch das Dorf, Reiter und gewöhnliche Räuber brachen in die Häuser ein und töteten die Bewohner, Markus entging nur knapp dem Tode indem er sich versteckte. Aber als die Räuber begannen die Häuser anzuzünden wuchs in ihm die Panik. Er kam aus seinem Versteck und schlich sich aus seinem Haus, das schon teilweise brannte. Im Schutz der Dunkelheit schaffte er es sich unbemerkt aus dem Dorf zu schleichen, aber sein Leben war zerstört, niemand mehr für ihn da, seine Eltern tot, das Dorf abgebrannt…
Mein Name ist Garthoc
Sein Name erinnerte ihn an die grausamen Erlebnisse seiner Kindheit, er nahm den Namen Garthoc an, da ihn beinahe niemand danach fragen würde war ein Nachnahme nicht von Nöten. Er begab sich auf den langen Weg in die nächste Stadt. Garthoc ernährte sich nur von Beeren die er am Wegrand fand, was anderes blieb ihm nicht übrig. Aber nach ein par Tagen erreichte er Rotbach . Mühsam schleppte er sich herein und hoffte dort eine Anstellung als Knecht oder ähnliches zu finden. Doch war alles vergebens, niemand wollte einen abgerissenen Bauernjungen haben. Er hatte nichts er musste in der Gosse versauern. Sein Leben führte ihn auf den Weg des Verbrechens, er stahl Essen bei den Händlern um zu überleben. Dies ging 4 Jahre so weiter und er wurde immer besser darin. Aber dann mit 16 wollte er nicht mehr durch das Stehlen von anderen überleben, er wollte selbst etwas erreichen. Er begann damit zu jagen. Er hatte sich behelfsmäßig einen Bogen gebaut und sich ein par Pfeile geschnitzt. Damit ging er auf Jagd und verdiente sich Geld mit dem Verkauf von Fellen und überlebte durch das Fleisch der Tiere. Als er sich einen Richtigen Bogen leisten konnte jagte er nur noch sie viel wie er zum Überleben brauchte, und er baute sich eine kleine Holzhütte außerhalb der Stadt. Nach zwei Jahren, wurde er Nachts in seiner Hütte besucht… die ersten Worte des Fremden waren „Du achtest die Natur, du jagst nur soviel du brauchst, du respektierst die Tiere…“ Der Fremde sah abgerissen aus und seine Kleidung war mit Schlamm bedeckt. Dieser nahm einen Dolch und schnitt sich das Handgelenk auf. Garthoc beobachte das ganze schweigend und war mehr als nur überrascht als er gezwungen wurde das Blut zu trinken das der Unbekannte verlor. Am nächsten morgen wachte er auf und fühlte sich komisch, er fühlte sich stärker. Langsam stand er auf und hielt sich den Kopf “Was ist passiert?” fragte er sich und sah dann einen Brief der neben ihm lag. Behutsam öffnete er ihn und ihm wurden die Geschehnisse erzählt. Er war ein Ghul, das Werkzeug eines Vampirs.
Des Fremdens Klauen
wird bearbeitet
Zuletzt bearbeitet von Garthoc am 04.10.2007, 14:06, insgesamt 4-mal bearbeitet |
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Hartak Kappadozianer

Anmeldungsdatum: 23.09.2007 Beiträge: 5
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Verfasst am: 23.09.2007, 14:47 Titel: |
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Name
Hartok
Alter
Geboren am 30.11. 1180
Vampir geworden am 22. 6. 1192
Generation
11. Generation
Clan
Brujah
Ausehen
1.87 m groß, breite Schultern , tiefschwarzes Haar, bleiche Haut, muskulös
Fähigeiten
Clandisziplinen:
Geschwindigkeit - Stufe 2
Präsenz - Stufe 1
Stärke - Stufe 2
Ausrüstung
Bastardschwert
Rüstung aus dunkelrotem Metall
Hörnerhelm
Goldsäckchen
Vorgeschichte
Der junge Gladiator
Hartok hieß eigentlich mal Daniel Kapp. Er war ein junger Mann, und ein Arenagladiator. Sein Tainer war zugleich auch sein Vater, ein gerechter und nachgiebiger Mann, der seinen Sohn mochte und ihm immer subtil half. So kam einmal ein Herzog, zwar über ein kleines Reich doch immernoch ein Herzog, zu m Arenavorbereitungsraum von Daniel. Er hatte viel auf Daniel gestzt. Sehr viel, doch der Preis den Daniel zahlen könnte war viel zu hoch, denn sein Gegner war stark. Doch der Vater hatte Daniel verboten das Angebot abzulehnen. Sein Vater half ihm, indem er den Gegner mit einem Stein bewarf, was ihn so ablenkte das er von Daniel getroffen wurde und zu Boden ging. Schließlich händigte der Herzog das Geld aus.
Daniel blib noch viele Jahre bei seinem Vater und seiner Mutter, bis seine Mutter verstarb. Es war ein tragischer Verlust für Daniel doch nun wollte er auch etwas von der Welt sehen, bevor er denn irgendwann wie seine Mutter endete. Er ging los und wanderte, kam in Dörfer, betrat andere Herzogtümer und war sogar in Burgen zu Gast. Dort lernte er auch seine Frau Marissa Hellenberg kennen. Die beiden heirateten und lebten glücklich zusammen. Damit war dann auch Daniels Junggesellenzeit beendet.
Der Unbekannte
Dort wo Daniel nun lebte, es war Rotbach, war es ruhig und er war damit zufrieden. Nun tat er wieder das was er sein ganzes früheres Leben getan hatte: Er war nun wieder Arenakämpfer. Eines Tages stand ein großer Mann im dunklen Umhang vor der Arena. Er hinterließ nur einen Zettel und ging gleich wieder. Auf dem Zettel stand:
Kommt in der Nacht zur Höhle im Osten, oder ihr seht sie nie wieder!
Gezeichnet, Garganelas
Daniel wunderte sich über diesen Zettel, fragte sich wer "sie" sei. Doch er kam nicht hinter den Sinn dieses Briefes. Am Abend kehrte er zurück nach Hause, schloss die Tür auf und wollte sein Weib begrüßen, doch niemand war da. Nun fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Mit "Sie" war seine Frau gemeint gewesen. Es war schon dunkel. Daniel musste sich sehr beeilen wollte er nicht zu spät kommen. Er ging in die Alte Höhle im Osten, dort wo tagsüber die Kinder verstecken spielten. Doch jetzt war hier kein Spielplatz- Blut tropfte von den Höhlenwänden und nun erhellten blutrote Fackeln den Höhlenraum. In der Mitte des Raums stand der maskierte auf einem Opferaltar. Als er bemerkte wie Daniel herrein gekommen war sagte er: "Wie schade, ich hatte gedacht ihr kommt noch rechtzeitig. Egal, ich habe euch wichtigeres zu erzählen." Dann fing der Mann an von Vampiren zu erzählen, von Generationen und Culten, anderen Welten. Plötzlich ging er auf Daniel zu und biss ihn in den Hals. "Willkommen, neuer Vampir!"
Die Lehrjahre
Nun war Daniel ein Vampir. Er nahm den Namen Hartok an, seinen Nachnamen legte er ganz ab. Niemand mehr würde ihn kennen. Lange lernte er bei dem Vampir. Er lernte zu kämpfen und wurde immer schneller und sicherer, und langsam kam es ihm auch an andere zu motivieren. Er lernt auch sich vor der Raserei zu beschützen. Hartok wollte nun ein Meister seiner Fähigkeiten werden, doch ein solcher Übermut reichte leider nicht aus um die Fähigkeiten zu erlernen und der Meister sagte Hartok er sollte ersteinmal etwas Erfahrung sammeln bevor er mehr lernen könnte. Hartok entschloss sich in einem Ritual dem Clan der Brujah beizutreten und began ihre Sitten zu studieren. Nach langer Zeit des Studierens hatte er schließlich einiges herrausgefungen und kannte die Vergangenheit. Nach langen Jahren der Ausbildung, beendete Hartok seine Vamprlehre und ging hinaus um Schrecken zu verbreiten. Sein Lehrmeister gab Hartok auch die Waffe und die Ausrüstung die er jetzt bei sich trägt.
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Selim Setanbeter

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.09.2007 Beiträge: 3 Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 24.09.2007, 20:37 Titel: Re: Charakter-Vorstellungsthread |
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Name: Selim Kamyeke
Clan: Die Jünger des Set
Generation: 9. Generation
Alter: 20 Jahre als Mensch, 80 als Vampir.
Aussehen: kurze Schwarze Haare, Gebräunt, 1,84m groß, schmal, Stoppelbart
Besitztümer: Selbstgefertigtes Schwert, Gold, ein Haus, Einen Mantel.
Disziplinen:
Präsenz 2
Serpentis 4 (Funktioniert nicht immer )
Verdunklung 2
Vorgeschichte:
Die ersten Jahre Selims
Selim Kamyeke wurde 1130 in einem Nildelta in Ägypten geboren. Im Alter von 10 Jahren fing er an auf den Feldern seines Vaters, Mohammad Kamyeke zu arbeiten. Seine Mutter starb bei der Geburt, er hatte sie nie kennengelernt. Seit seinem 16 Lebensjahr diente er unter Leuten, die sich selbst die "Jünger Sets" nannten. Komische Leute. Selim machte Besorgungen für sie, holte was sie brauchten. Er schuftete unter der Sonne Ägyptens. Sei es Papyrus oder was anderes. Bis er eines Tag einen von ihnen fragte. "Warum macht ihr den Scheiß nicht selbst? Wofür müsst ihr für einen Laufburschen Euer Gold ausgeben, werter Herr?"Werd nicht frech. Die Sonne ist zustark für uns, wir würden verbrennen und sterben. Nichts würde übrig bleiben, außer unsere Asche. Wir dienen Set, wir sind sein, Vampire der Nacht."Selim lachte nur. Vampire? Gibt es nicht!
Vampire? Gibt es nicht!
Er lernte von ihm Schmieden und Handwerk, er lernte die Künste des dunklen Gottes zu schätzen. Jahre vergingen, er wurde stärker und muskulös. Er lernte den Umgang mit seinen Schwert dieses er wie ein Meister führte. Er betete. Nicht zu Horus, sondern zu Set. Er fühlte sich stark, und sein "Meister" betrachtete ihn zufrieden, bald würde er seinen Platz einnehmen. Weitere 2 Jahre arbeitete er für sie, jobbte nebenbei bei seinen Vater. Bis dieser plötzlich verstarb. seinen Körper zierten Brandwunden, Einstiche. Selim wusste das sein Vater todkrank war. Doch niemand konnte ihm helfen. Niemand. Bis auf einer dieser Vermeintlichen Vampire.Ich bin alt und schwach. Ich will Nichtmehr Leben. Meine Knochen fühlen sich hart und steif an, ich bin zu schwach um aufzustehen. Du wirst meinen Platz einnehmen. Du hast einen starken Willen, niemand wie du war vorher hier. Mit diesen Worten bohrten sich Zähne in seinen Hals und er fiel in Ohnmacht. Als er aufwachte fühlte Selim sich Nichtmehr wie er. Er war auf einen Bett aus Stroh, neben ihn der Alte. Was. ist mit mir passiert? Ich...Du bist ein Vampir. Du wirst meinen Platz annehmen. Töte mich! Du wirst stärker sein als viele andere. Der Alte hielt ihm ein Messer hin. Er tötete ihn. Er diablierte ihn.
Die Jahre als Vampir
Selim legte seinen Nachnamen ab. Es musste eh niemand wissen wer er war. Er trainierte unter den verschiedenen Trainer der Jünger des Sets und trainierte seine Fähigkeiten. Ihm wurde gesagt, er sei ein Vampir der 10. Generation - der alte also auch. Er wurde gerissen wie eine Schlange, die Fähigkeit Serpentis war die, die ihn am meisten gefiel. Die Schlange - majestätisch und furchteinflößend. Er mochte sie. Seine Sammlung von Kobras und anderen Giftschlangen wuchs, Er wurde ein starker Anhänger Sets.
Europa!
1150 stoß er nach Europa vor. Dort sah er die Vielfalt an Vampirclans - die Brujah, Tzimisce, Toreador und viele mehr. Er lernte unter den hohen Tieren Sets viel - er durfte niemanden vertrauen. ER war allein da draußen, es gab nur ihn und Set. Öfters bekam er Problemen mit anderen Vampiren - er tötete sie. Keine Gnade. Alle die ihn töten wollten wurden vernichtet. Selim eröffnete ein Arabisches Kaffee als Tarnung für die Menschen. So hatte man immer nette Blutreserven......Jetzt war er im Herzen Europas. Niemand weiß wie seine Wege weitergehn. Seine Erste Waffe hütete er wie seinen Augapfel, so ging er in die große Weiter Welt hinaus. 1170 zog er nach Rumänien weiter. Hier schienen besonders die Tzimisce beheimatet zu sein. Es war warm und manchmal kalt. Abwechslung. in Ägypten war es immer heiß. Auf dem Weg nach Rumänien hatte er einen Jungen Setsanhänger getroffen. Er lernte ein bisschen mit diesem. 1178 war er in Rumänien sehr bekannt - Sein Arabisches Gebräu namens Kaffee schien gut anzukommen, solang die Sterblichen nicht wissen was da drin ist war es ihm egal. Mal versuchte ein Sterblicher ihn zu beklauen - keine Chance, ein Mensch gegen einen Diener Sets? Unfassbar! Weitere Jahre vergingen bis er weiter zog. Seine Gründe sind bis jetzt unergründlich!
Das Heer Löwenherz
1189 schloss er sich dem Heer Saladins an. Er kämpfte im dritten Kreuzzug gegen das Heer Löwenherzs und der Franken, seine "besonderen" Fähigkeiten brachten ihm einen Hohen Posten bei Saladin ein. Er arbeitete absofort als Späher und Assassin. Er schaltete die Kriegsherren von Löwenherz mit seinen Serpentis Fähigkeiten aus - Leichte Ziele wenn man Vampir ist. Unter Saladins Herr waren auch ein Diener Sets. Arafat, er brachte Selim noch mehr bei. Bei dem Alten Mann lernte er die Fähigkeiten Serpentis bis 3 - Arafat war ein 9 Generation Vampir, er wollte ihm Präsenz bis 2 beibringen.Mein Sohn. Du bist unglaublich. Saladin merkte nichts, Löwenherz schien stärker zu sein. Er war beschäftigt. Gut so. Er lernte in Ruhe. Arafat erklärte ihm, wie er es zu tun hatte, er brachte die Sterblichen dazu zu fliehen. Mach es genauso. Dann wirst du stärker und stärker. Dein Erschaffer muss es schon bemerkt haben, du bist was besonderes. Auch wenn es bei Selim nicht direkt klappte, die Sterbliche liefen nicht direkt weg.. Selim schien überwältigt. Er hätte nie gedacht, was Set ihnen - seinen Kindern - hinterlassen hat. Während der Kreuzzüge schmied er Schwerter für Saladins Armee, auch wenn sie schon lange an den Rand gedrängt waren. Arafat war nur ein einfacher Bauer, der Nahrung besorgte. Eines Tages zogen sie wieder in den Krieg. Es schien Hoffnungslos. Viele Krieger Saladins wurden niedergemetzelt. Viele Pfeile trafen die Körper seiner Krieger. Die Kreuzritter schienen ihrem Ziel, Jerusalem zurück zu erobern näher zu kommen. Viele Ritter wurden getötet, Menschen. Alles wurden sie Gnadenlos getötet. Pfeile trafen Selims Körper. Er würde sterben, wenn er nichts unternehmen würde. Er versuchte mit alle Kraft ihnen Furcht einzuflößen - es klappte! Selim entblößte seine Zähne und Mal, die Ritter Löwenherzens fliehen und schreien. Was ist das für ein Vieh? Tötet es!!! Ein Monster! Halte es aus der Menge, die Franken wie Löwenherz Armeen schienen verwirrt. Einzig Saladin behielt seine Ruhe. Nach dem Angriff wusste niemand, das es Selim war. Nur Arafat. Du hast es geschafft? Ich wusste du bist außergewöhnlich.
Asien, wir kommen!
Er zog nach dem Kreuzzug mit Arafat weiter Nach Asien. Er lernte bei ihm die 2 Stufe von Präsenz besser zu beherrschen, Niemand störte sie mehr. Er lernte mit Schwert und Faust, mit Kopf und Fuß zu kämpfen. Arafat schien ein Meister in allem. Sprich, Arafat, warum machst du das? Willst du mir wirklich was beibringen oder willst du nur deinen Spaß haben? Er blickte auf seine Hände, sie schienen abgenutzt und kraftlos. Ich würde dich töten wenn ich nur meinen Spaß haben will. Jahre vergingen, bis er sich endlich in eine Schlange verwandeln konnte- er konnte es noch nicht ganz kontrollieren wann und wo - aber besser als nix. 1170 verließ Selim Arafat. Er zog zurück nach Rumänien, niemals würde seine Reise enden. Oder doch?
Die Provinz Byzanz
Später verließ er Rumänien. Er ritt mit einen 8. Set nach Byzanz. Dort lernte erviel mehr. Er brachte Selim bei, wie er sich verhalten sollte, kämpfen sollte, seine Fähigkeiten benutzen sollte. In den Ruinen des Antiken Sparta trainierte er mit Ihm. In der Zeit hatte er schon seinen Namen offenbart, Alfait. Er wollte das Selim die 9. Generation erreicht. In der Zeit wurden viele Ventrue gesichtet, Wahrscheinlich wollten sie die Sets vertreiben, niemand mochte sie. Obwohl er der wahre Gott ist. Alfait beobachtete eines Tages die Gegend als sie Nachts in den Ruinen des antiken Spartas ein Lagerfeuer machten. Was ist los? Es wird schon niemand hier herkommen! Alfait murmelte irgendwas. Wahrscheinlich war er sauer. Das Selim widersprach. Aus dem Hinterhalt sprang 1 Tzimisce mit Schwert hervor und 3 Ghuls.. Setsanhänger. Ihr sollt sterben.... Selim spürte das es er 9 war. Selim nahm sein Schwert und sein Schild. Er benutzte die Natternzunge. Er und Alfait kämpften gegen die Gruppe, der Tzimisce schien sich zurück zu halten. Selim erschlug heute viele. So viele. Er hatte noch nie in seinem Leben Ghule gesehen. Er tötete sie, für Alfait schien es ein leichtes Spiel zu sein. Nachdem die beiden die Schwachen gnadenlos vernichtet haben, ging es an denn Tzimisce. Alfait verwandelte sich in eine Große, Riesige Schlange. Selim war überaus erstaunt. Der Tzimisce waren verwirrt. Wie konnte jemand so was großes in sich herbergen? Alfait würgte ihn. So eine Stärke... übernehme du den Tzimisce... du sollst... doch noch stärker werden... Klang es aus der Schlange auch anders als sonst, er gehorchte. Die Lange Zunge benutzte er um ihn zu würgen, dann schritt er auf ihn zu und stoßte in einen Holzpfahl der da rumlag durchs Herz. Danach diablerierte er ihn. Das war die Geburt des 9. Gen Setsjünger Selim! In den Folgenden 10 Jahren lernte er unter Harten Training von Alfait die Fähigkeit sich in Eine Schlange zu verwandeln. Im Jahr 1220 klappte es. Er verwandelte sich das erste mal. Er schien froh und stolz - stolz auf sich selbst. Im Jahre 1223 zog er mit Alfait zurück nach Europa - zurück nach Rumänien - viele bemerkten es das der Eifrige Kaffeemacher zurück war - viele waren froh endlich wieder "gescheiten" Kaffee zu bekommen. Im Jahre 1229 schien er weiterziehen zu wollen. Er ließ Alfahit zurück und ging weiter - weiter in ein anderes Teil von Europa.
wird bearbeitet
muss überhauptnicht überarbeitet werden (gefaket. Hassan)
Zuletzt bearbeitet von Selim am 31.10.2007, 23:31, insgesamt 3-mal bearbeitet |
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Byzanz Mensch
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.09.2007 Beiträge: 1
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Verfasst am: 30.09.2007, 00:09 Titel: |
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Name: Byzanz
Clan: Lasombra
Generation: 9
Alter: 59. 25 Jahre als Mensch, 34 Jahre als Vampir. Geboren am 13. März 1171. Umarmung erhalten am 10. Mai 1198.
Aussehen: 1,92m, heller Teint, Haare sind schulterlang und blond. Ehemals blaue Augen, seit der Umarmung sind diese Pechschwarz.
Fähigkeiten:
Stärke: II
Beherrschung: I
Schattenspiel: II
Besitz:
Wappenrock in Grün und Schwarz
Langes Kettenhemd
Einhandschwert mit Wagenradknauf, Länge 95cm
Landsknechtdolch, Gesamtlänge 34cm
Halbstiefel aus Leder
Schwarze Hose aus Leinen
Ghulkatze Friedrich
Vorgeschichte:
Kindheit:
Geboren wurde Byzanz unter dem Namen Heidenreich Hartschmied. Sein Vater war von Beruf der Schmied in Bassenheim. Als Erstgeborener seiner Familie sollte er das Handwerk seines Vaters übernehmen. Doch das Schicksal hatte einen anderen Weg für ihn vorbestimmt. 2 Wochen nach seinem 8 Geburtstag wurde er in den Dienst von Heinrich I Walpot von Bassenheim gestellt. Fortan sollte er ihn als Page dienen. Natürlich hatte sein Vater einen guten Preis für ihn ausgehandelt, immerhin verlor er eine wichtige Arbeitskraft und musste die Arbeit nun auf nur 5 Kinderschultern verteilen. Heidenreichs Mutter war froh darüber: "Ein Esser weniger zum durchfüttern".
Als Page im Dienste von Heinrich I ging es ihm wesentlich besser, er hatte ein eigenes Bett, genug Essen. Untergebracht war er auf der Burg Olbrück und verrichtete dort Putzarbeiten und anderes. Seinen Herren sah er nur selten, meist nur wenn er ihm sein Blut zu trinken gab. Was es damit auf sich hatte behielt Heinrich für sich.
Schildträger und Lebensretter:
Im Jahre 1185 wurde er zum Schildknappe von Heinrich ernannt. Damit gebot sich die Chance für ihn eines Tages in den Stand eines Ritters gehoben zu werden. Als Knappe war es seine Pflicht seinem Herren beim Ankleiden zu helfen und ihn auch in Schlachten zu begleiten. Mit 16 Jahren nahm er das erste Mal an einem Tunier teil und kämpfte erfolgreich für seinen Meister. 2 Jahre später, im Jahre 1189 zog Friedrich I. Barbarossa mit seinem Mannen in den dritten Kreuzzug. Heinrich I. Walpot von Bassenheim, seinem Kaiser treu ergeben, schloss sich dem Zug an. Als Knappe war es Heidenreichs Pflicht seinen Herren zu begleiten. Die Reise verlief entlang der Donau und somit durch den Balkan. Das erste Hindernis auf welches der Zug stieß war Konstantinopel. Isaak II., Kaiser von Byzanz weigerte sich den Kreuzfahren eine Passage über den Bosporus zu gewähren. Die ersten Kämpfe standen bevor. Heidenreich nahm an der Seite seines Herren bei der Eroberung von Adrianopel teil. Als später Pelepolis fiel lenkte Isaak II. ein und gewährte den Kriegern Gottes Durchzug. Er stellte ihnen Schiffe, Lebensmittel und Sklaven bereit, damit sie über den Bosporus gelangen konnten. Der weitere Weg führte durch Kleinasien, schon bald waren sie auf dem Gebiet der Moslems und mussten sich gegen die türkischen Horden behaupten. Die Situation wurde unlängst härter als Kaiser Friedrich I. im Fluss Saleph ertrank. Viele Kreuzfahrer traten demoralisiert den Rückzug an, doch einige so auch Heinrich I. blieben und unterstellten sich dem Befehl von Herzog Friedrich V., dem Sohn Barbarossas. auf dem Landweg ging es weiter in Richtung Palästina. Im Oktober 1190 traf der Zug in Akkon ein, welches bereits belagert wurde. Dort schlossen man sich der Armee von Guido von Lusignan an. Durch die deutschen Kreuzfahrer wurde Akkon nun vollends von Lande aus abgeriegelt. Saladin zog seinen Vasallen zusaammen und schloss einen 2 Belagerungsring um die Kreuzfahrer. Die Situation war Grauenhaft, schnell breiteten sich Seuchen aus und die kleinen Scharmützel mit Saladins Truppen taten ihr übriges, langsam aber sicher wurden die Reihen ausgedünnt. Über 15 Monate harrte Heidenreich in dieser Hölle aus bis zum 19 Mai 1191. Saladin begann einen Großangriff auf die Stellungen der Kreuzfahrer. Dieser Angriff dauerte 8 Tage, die schlimmsten 8 Tage in Heidenreichs Leben. Kavallerie die alles Niederritt, eine Masse aus Pfeilen in der Luft, welche die Sonne verdunkelten. Heidenreich kämpfte die ganzen 8 Tage durch, während sein Meister sich nur Nachts blicken ließ. Am Abend des 7 Tages wurden Heinrich I. und Heidenreich von einer Gruppe Ägypter umzingelt. Heinrich I. schlitze sich durch die Gegner, wie ein Messer durch die Scheiße. Als ein Pfeil auf Heinrich I. zuflog parierte Heidenreich diesen mit seinem Schild. Da er so ohne Deckung war rammte einer der Gegner ihm das Schwert durch die Brust. Ab dann verließ Heidenreich das Bewusstsein. Er erwachte am nächsten Tag in einem Feldspital der Deutschritter. Seine Wunden waren versorgt und man meinte es sei ein Wunder, das er es überlebt habe, man sprach von der gütigen Hand des Herren, welche ihn gerettet hat. Die Belagerung von Akkon dauerte noch bis in den Juli 1191. Als dann die Stadt an die Christen gefallen war, träumte Heidenreich davon nach Hause zurück zu kehren. Doch sein Herr hatte andere Pläne.
Schwertleite und die Umarmung:
Byzanz war nun 20 Jahre, er hatte den Kreuzzug überlebt. Er hatte seinen Mut und seinen Glauben bewiesen. Von Heinrich I. erhielt er noch im selben Jahr die Schwertleite. In einer feierlichen Zeremonie erhielt er seinen Gürtel und Sporen. Nun als in den Stand des Ritters erhoben und nun frei seinen eigenen Weg zu gehen wollte er das heilige Land verlassen und sich einen Namen in Europa machen. Doch sein ehemaliger Herr machte ihm ein Angebot, er bot ihm an sich den Deutschrittern anzuschließen. Zwar waren die Deutschritter nur ein Krankenpflegerorden, aber Heidenreich erinnerte sich daran, wie sie ihn damals verarztet hatten. So willigte er ein, um seine Schuld beim Orden zu begleichen. Heinrich I. und Heidenreich bezogen Quartier in Akkon. Akkon wurde der erste Sitz des Ordens. Die Jahre zogen ins Land als Heidenreich 25 war wurden die Deutschritter zu einem Ritterorden erhoben. Der erste Hochmeister war kein geringerer als Heinrich I. Walpot von Bassenheim. Im Mai bat der Hochmeister darum, das Heidenreich ihn um Mitternacht in seiner Kammer aufsuchte. In dieser Nacht offenbarte Heinrich I. seine wahre Natur. Er erklärte das er ein Abkömmling eines Vampirclans sei, Lasombra genannt. Er erklärte das die Kreuzzüge aus den Machtkämpfen zwischen den vielen Vampirclans entstanden. Papst Urban II., der den ersten Kreuzzug ausrief, sollte ein Ghul der Lasombra gewesen sein. Ghule waren Dienerkreaturen der Vampire erklärte Heinrich. Er erklärte das er Heidenreich regelmäßig von seinem Blute gab, weil er ebenfalls ein Ghul war, er binde ihn mit den Blut an sich. Als seine Ausführungen geendet hatten, stellte Heinrich ihm eine Frage: "Möchtest du Lasombra werden? Bedenke deine Antwort, bedenke die Folgen." Heidenreich verfiel in eine tiefe Nachdenklichkeit, es dauerte 30min bis er seine Antwort hervor brachte: "Ich nehme euer Angebot an Herr." Nach seiner Antwort erhielt er die Umarmung. Als er in der nächsten Nacht erwachte, stand sein Meister neben ihm und gab ihm den Auftrag nach Konstantinopel zu reisen, dort sollte er sich in den Diziplinen und Fähigkeiten der Lasombra unterrichten lassen.
Konstantinopel:
In Konstantinopel bot sich Heidenreich die Pracht des byzantinischen Reiches. Angetan beschloss er in seiner neuen Existenz den Namen Byzanz zu tragen. In Konstantinopel ließ er sich von Hermann von Balk unterrichten, er war ein Lasombra der 5 Genration. Hermann zeigte ihm die Vorteile und Nachteile seiner neuen Existenz. Er unterwies ihn in den 3 Clandiziplinen und brachte ihm die Rangordnung im Clan näher. Als er 1205 Konstantinopel verließ, hatte Hermann ihm alles wesentliche beigebracht, damit Byzanz die neue Welt verstehe, in der er jetzt lebte.
1211:
Die Deutschrittter welche insgeheim von den Lasombra geführt wurden, waren nur entstanden um die Macht der Ventrue im Heiligen Römischen Reichen Deutscher Nation zu brechen. Um die Macht des Ordens zu stärken, kämpften die Ritter 1211 in Ungarn um sich Terretorial zu bereichern und einen eigenen Staat zu Gründen. Doch Andreas II. von Ungarn verhinderte dies, unlängst war bekannt das er ein Tzimisce Ghul war.
1226:
In diesem Jahre gelangen den Deutschrittern die ersten Gebietsgewinne zwischen Memel und Weichsel. Offiziell kämpfte der Orden gegen die Pruzzen und das Heidentum. Inoffiziell war es ein Kreuzzug gegen die Tzimisce, welche diese Gefilde beherrschten. Auch Byzanz nahm an den Schlachten gegen die Pruzzen teil. Im Jahre 1227 gelang es ihm Vlad von Pruzzen zu stellen. In einer 6h Schlacht besiegte er Vlad und diabeleirte ihn, so stieg Byzanz in die 9 Generation auf. Bald darauf kehrte er den Deutschrittern den Rücken, da die Ahnen andere Pläne für ihn hatten. Bis in das Jahr 1229 hinein jagte und richtete er unbedeutende Ventruefürsten in Ulm, Basel und Brügge.
1230:
Nun ist Byzanz schon 34 Jahren Vampir. Von vielen noch als Welpe betitelt, hat er die Aufgabe sich in Gotenburg einzuquartieren und sich um mit den anderen Lasombra um die Feinde des Clans zu kümmern.
Muss überarbeitet werden (gez. Hassan) |
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Amon Mensch

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.10.2007 Beiträge: 4
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Verfasst am: 21.10.2007, 19:29 Titel: |
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Personendaten
Name: Amon Harrgath
Clan: Gangrel
Generation: 8
Alter:27 Jahre als Sterblicher, 205 Jahre als Vampir
Aussehen: 2.03 Meter gross, muskulös, breites Kreuz, helle Haut, lange, braun-blonde Haare, langer braun-blonder bart
Besitztümer: Amon trägt eine Lederrüstung, bestehend aus einem Paar Stiefeln, ein paar Handschuhen, einer Hose und einem Brustpanzer. Um einen höheren schutz zu gewehrleisten sind Metallbeschläge angebracht, die lediglich an den Gelenken ausgespart wurden, um trotzdem eine hohe bewegung zu gewährleisten. Als Bewaffnung trägt Amon eine einhändige Axt, die er, wenn nötig auch Zweihändig führen kann, sowie einen Rundschild mit dem Wappen seines Heimatdorfes.
Disziplinen
Seelenstärke: Stufe 3
Gestaltwandel: Stufe 5
Tierhaftigkeit: Stufe 5
Stärke: Stufe 1
Vorgeschichte
Der letzte mit Germanischem Blut
Erik Jarlsson wurde 998 nach Christus in dem kleinen Dorf Hammerfest geboren. Sein Vater war das Oberhaupt des Dorfes. Trotz der ständigen sorge wengen der neuen Bedrohung der Christen, die langsam in den Süden einfallen versucht er trotzdem seinem Sohn Erik beizubringen, was es heist ein Krieger der Götter zu sein. Die Jahre zogen ins Land und der Feind eroberte immer mehr gebiete Skandinaviens. Erik lernte den Umgang mit allen wichtigen Nahkampfwaffen, den Umgang mit dem Bogen, Grundlagen des Handwerks, das Wissen der Jagd, die Lehren der Götter, den Unbewaffneten Nahkampf und vor allem wie er ein würdiger Nachvolger seines Vaters wird. Manchmal verbrachte Erik tagelang im Wald und jagte seine Beute. Er entwickelte dadurch ein besondres verhältniss mit der Natur. Und stets fühlte er sich nachts nicht allein. Mit 21 lernte Erik seine grosse Liebe Kriemhild kennen und ein Jahr später erblickt seine Tochter Sieglind das Licht der Welt. 5 Jahre lang bildeten die Christlichen Invasoren keine bedrohung und Erik konnte weiter Kämpfen und Jagen.
1025: Erik ist 27 jahre alt und ein stattlicher Krieger, der stärkste seines Dorfes und auch der Inoffizielle nachfolger seines Vaters als Stammesanführer. Doch eine Bedrohung aus dem Süden zeigt sich: Christliche Krieger die den "unglauben" vertreiben wollen kommen näher. Die Dorfbewohner beginnen sich bereit zu machen. Die Krieger bewaffneten sich und die Frauen und Kinder begaben sich in die Berge. Erik machte sich bereit seine Frau und seine kleine Tochter in sicherheit zu bringen und anschliessend das Dorf bis zum ende zu verteidigen. Auf dem Weg wurden sie von einem Spähtrupp der Christen überfallen, den sie aber zurückschlugen. Doch dieser kleine Sieg hatte einen hohen Preis: Kriemhild wurde von den Spähern getötet. Beseelt von Hass spornt er den Flüchtlingstreck immer weiter vorran, in Sicherheit. Sobald alle geschützt waren eilte er wieder zurück zum Dorf um die Verteidigung zu unterstützen. Bei anbruch der Nacht steht Erik bewaffnet und gerüstet, bereit für die Götter zu kämpfen. Ein brutaler Kampf entbrannt, Germanen gegen Christen. Voll Raserei beseelt hackt Erik diverse gegner in Stücke. Selbst als ihn ein Pfeil den Oberschenkel durchbohrt stoppt er nicht denn in dem Gesicht jeder seiner Feinde sieht er den Mörder seiner Frau. Erst als die Reihen der Verteidiger sich lichteten merkte er, das sie schon fast verloren haben. Trotzdem dachte er garnicht daran aufzuhören. Immer mehr Pfeile durchbohrten seinen Körper und immer mehr der Verteidiger fielen. Auch Eriks Kraft versiegte und er verlor den halt und viel. Die Verteidigung war beendet. Erik wartete darauf endlich nach Valhalla zu kommen und es dauerte nicht lange, da erblicktr Erik das gesicht einer blonden, hübschen Frau. Dann verlor er das bewusstsein. Er Spürte einen Biss im Hals...
Totenwache
hier mach ich ma kurz pause weil ich ma ne kleine runde ruhe brauch und keine lust hab den post zu verlieren. bis gleich^^ |
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Salvator Wanderer

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.09.2007 Beiträge: 4 Wohnort: Die Hauptstadt der Welt. Das weiß nur die Welt noch nicht XD
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Verfasst am: 13.11.2007, 13:56 Titel: |
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Charakterblatt von Salvator
Name: Salvator
Clan: Ravnos
Generation: 8
Alter: 206 Jahre als Vampir; Ca. 20 Jahre als Mensch
Aussehen: 1.85 Meter groß; schlank aber recht muskulös; schulterlange, schwarze Haare; rasiert oder Drei-Tage-Bart
Besitztümer: - Stiefel; dunkle Hose; braunes Hemd; langer, schwarzer Umhang mit Kapuze
- langer Dolch, langes Messer und mehrere kleine Wurfmesser
- Beutel mit Geld
- alte, lange Flöte
Art des Verbrechens: Taschendiebstahl, Einbruch
Disziplinen:
Schimären: Stufe 5
Seelenstärke: Stufe 5
Tierhaftigkeit: Stufe 4
Vorgeschichte:
Die Zeit als Mensch:
Das Datum seiner Geburt hatte der namenlose kleine Junge nie erfahren. Seine Eltern und seine Geschwister starben als ihre kleine Hütte im alten Hafenviertel abbrannte. Sein kleiner Bruder hatte wieder mit den Kerzen gespielt, doch diesmal passte niemand auf ihn auf. Als die Kerze umfiel dauerte es nicht lange bis das ganze Stroh in Flammen stand. Da sie ihre Hütte aus Angst vor Einbrechern, welche des Nachts oft unterwegs waren, fest verschlossen hatten, und bis auf den dreijährigen Brandstifter alle schliefen, schaffte es niemand nach draußen. Nur einer überlebte das ganze, weil er, wie so oft, draußen mit den streunenden Hunden spielte. Da seine Eltern es nicht mochten wenn er sich mit diesen „Viechern“ rumtrieb, schlich er sich Nachts oft raus.
Er war ganz in der Nähe als er die Schreie hörte und das helle Licht sah, doch als er an seiner Hütte ankam war es zu spät. Das Haus stand lichterloh in Flammen. Sein Vater hatte mit letzter Kraft die brennende Tür aufgebrochen und so konnte er die verkohlten Leichen seiner Familie in den Flammen sehen. Weinend rannte er in die Dunkelheit. Ein Kind von vier Jahren, auf sich allein gestellt, ohne Freunde, ohne Familie, ohne Geld und ohne Zuhause.
Mangels Alternativen stahl er Essen um zu überleben. Auf der Straße traf er mit der Zeit andere Kinder die, wie er, niemanden hatten. Mit jedem Jahr das verstrich wurde er mehr und mehr zu ihrem Anführer. Er kümmerte sich um die Kleineren und die Ungeschickten und mit der Zeit wurde er von allen „Salvator“ (Erretter, Erlöser) genannt.
Doch eines Tages überschätzten er und seine Bande ihre Fähigkeiten. Das Lager des reichen Kaufmannes war besser bewacht als sie dachten, und so gingen sie der Stadtwache ins Netz. Alle bis auf Salvator. Er konnte, durch die Hilfe einer seiner Freunde, fliehen. Doch dieser wurde dabei gefangen und, ohne das ihr „Erlöser“ ihnen Helfen konnte, wurden seine Freunde zur Abschreckung anderer Diebe allesamt öffentlich gehängt.
Zutiefst verletzt und beschämt über seine Hilflosigkeit und die Tatsache das einer seiner besten Freunde sein Leben geopfert hatte um ihn zu retten, verließ er seine Heimatstadt und schloss sich einer Gruppe Sinti und Roma an.
Die Verwandlung:
Der Anführer dieser Sippe war ein sonderbarer Kerl. Man bekam ihn fast nie zu Gesicht, und wenn es doch einmal der Fall war, dann nur Nachts. Er hatte keinen guten Ruf aber niemand wagte es das öffentlich zu sagen. Man erzählte sich das er bereits Anführer war als die Ältesten unter ihnen noch kleine Kinder waren, aber Salvator schenkte derartigen Gerüchten keinen Glauben.
Seine eigenen Fähigleiten als Dieb, die er in jeder Stadt in die sie kamen, spektakulär unter Beweis stellte, brachten ihm einen gewissen Ruf ein. Obwohl er selber das Stehlen gar nicht mochte. Es war für ihn lediglich eine Sache die getan werden musste damit es was zu Essen gab. Und außerdem hatten die von denen er nahm sowieso genug also war es ihm egal.
Nach einigen Jahren, wurde er in den Wagen ihres Anführers gerufen. Obwohl er sich nicht fürchtete, hatte er kein gutes Gefühl dabei. Dieser, Gorack war sein Name, lobte Salvators Fähigkeiten als Dieb:
„Ich habe dich des Nachts oft beobachtet, Salvator. Ich bin der Meinung das du zu mehr taugst als nur zu einem verlumpten Zigeuner. Ich werde dich zu meinen Assistenten machen. Zu einem von UNS“
Mit diesen Worten schlug Gorack ihm die Zähne in den Hals.
Die Ausbildung:
Obwohl Salvator sich geehrt fühlte von seinem Meister zu einem höherem Wesen gemacht worden zu sein, so war er doch alles andere als glücklich. Gorack war ein äußerst strenger und brutaler Lehrer. Jedes Mal wenn Salvator ein Fehler unterlief wurde er bestraft. Sein Meister weihte ihn in die Kunst der Schimärem ein. Eine Fähigkeit die er, seines Zeichens Vampir der 8. Generation, meisterlich beherrschte. Und das erwartete er auch von seinem Schüler.
Wenn Salvator ihn fragte, warum ihm nie die Fähigkeiten Tierhaftigkeit oder Seelenstärke beigebracht wurden, bekam er steht’s die gleiche Antwort: „Weil du das nicht brauchst. Und jetzt sei still!“ Ihn beschlich das Gefühl das sein Meister ganz einfach nicht genug wusste um ihm etwas anderes als Schinären beizubringen, aber das behielt er lieber für sich.
Als er allerdings bei einem seine Beutezüge, die er regelmäßig für seinen Meister durchführte, von einem Wächter beinahe getötet wurde, konnte er Gorack überreden ihm, neben seinem Schimärentraining, Seelenstärke ebenfalls ein wenig zu trainieren.
Als dies dauerte 87 Jahre. 87 Jahre in denen er immer das gleich tat: Tagsüber schlief er, und sobald er aufstand wurde er von seinem Meister unterrichtet oder er musste Diebestouren für selbigen unternehmen. Zwischenzeitlich durfte er sich ein Opfer suchen, damit er bei Kräften blieb aber da war auch alles was sein Meister ihm erlaubte. 87 Jahre lang wurde er schikaniert und bestraft, musste alles tun was sein Meister ihm befahl.
Doch irgendwann wann wurde es ihm zuviel. Salvator hatte die Nase voll und beschloss, sich ein paar Tage „Urlaub“ zu nehmen. Er streifte durch die Stadt, tat Dieses und Jenes und verköstigte das eine oder andere junge Mädchen. Sein Meister würde ihn schon nicht gleich umbringen. Er hatte ihm so lange treu gedient das er ihm diesen kleinen Ausflug schon nicht krumm nehmen würde.
Doch genau das tat Gorack. Und als Salvator es auch noch wagte ihm zu wiedersprechen und sich gegen seine Bestrafung zu wehren, da platzte dem Alten der Kragen. Der Schüler, der verletzt am Boden lag, beging einen folgenschweren Fehler. Sein Meister, der ihm den Rücken zugewandt hatte, schien abgelenkt und Salvator, blind vor Wut griff ihn hinterrücks mit seinem Dolch an und versuchte ihn zu töten.
Als Salvator wieder aufwachte wusste er nicht wo er war. Es war dunkel, sein Körper schmerzte und er hatte Durst. Plötzlich erklang die Stimme seines Meisters: „Du undankbares Stück Dreck! Ich habe etwas aus die gemacht, deinem Leben Sinn gegeben und du versuchst mich zu töten? Wie töricht du doch bist. Aber ich werde dafür sorgen das du es bereust“
Salvator sah schreckliche Dinge. Er sah seine Eltern sterben, seinen besten Freund am Galgen seinem Namen rufen, er sah die Wache, die ihn beinahe getötet hatte...Es war schrecklich. Wie lange sein Meister ihn mittels dieser grausamen Illusionen quälte wusste er nicht. Irgendwann nahm sein Durst überhand und er verfiel in Raserei. Wie lange er sich in diesem Zustand befand, auch das wusste er nicht. Doch scheinbar war es lange genug um Gorack zum Schluss kommen zu lassen er sei dem Tode nahe, denn dieser öffnete schließlich Salvators Käfig, bewaffnet mit einem Dolch, um ihm den Rest zu geben. Doch der rasende Gefangene war alles andere als tot. Er fiel den völlig verdutzten Alten an.
Als Salvator wieder zu sich kam war er blutverschmiert. Zu seinen Füßen lag der diablerierte Körper seines Meister. Über sich selbst erschrocken und von den entsetzten Mitgliedern seiner Sippe verstoßen verließ der sich nun in der 8. Generation befindende Vampir seine langjährigen Freunde.
Die Wanderschaft:
Der Tot seines Meisters hatte Salvator stark zugesetzt. Er irrte durch Wälder und Wiesen, umgab sich nur mit Tieren und sprach viel mir ihnen. Die Tieren waren schon zu seiner Zeit als Mensch ein Trost für ihn gewesen. Doch die Tatsache das er immer wieder einige von ihnen brauchte um seinem Durst zu Stillen machte ihn nicht überall beliebt. Viel schlimmer waren allerdings seine Begegnungen mit einigen Gangrel, die scheinbar etwas gegen seine Anwesenheit hatten. Mehr als einmal kam er nur knapp mit den Leben davon. Genauso unschön nur potenziell viel tödlicher war seine Begegnung mit einigen Jüngern des Seth. Wer konnte denn ahnen das man, wenn man ganz unschuldig durch den Wald schlendert, plötzlich mitten auf einem Ritualplatz voller Setiten steht? Zum Glück war Salvator schon als Kind ein guter Läufer.
Da er auch in der Natur keinen Frieden fand, machte er sich nach drei Jahrzehnten auf den Weg zurück in die so genante Zivilisation. Durch den langen Umgang mit Tieren hatte sich seine Tierhaftigkeit gesteigert.
Die Stadt Gotenburg schien ihm geeignet zu sein. Groß und anonym mit vielen Menschen und auch einer großen Zahl von Bewohnern der Nacht. Dort viel er nicht auf. Allerdings war er nach den vielen Jahren in der Wildnis etwas aus der Übung geraten und so ging sein erster Einbruch gleich schief. Der Kaufmann hatte ihn entdeckt und die Stadtwache gerufen. Nicht das es für Salvator ein Problem gewesen wäre ihnen zu entkommen, aber die Schmach saß tief. Er gab sich vorerst mit kleineren Delikten wie Taschendiebstahl und Einbrüchen in kleinen Geschäften zufrieden.
Doch mit der Zeit kam seine Gewandtheit zurück und er lief zu Höchstformen auf. Doch er überschätzte sich erneut. Dabei war alles so schön geplant. Er hatte das Anwesen der Ventrue lange beobachtet und war sich sicher gewesen auf alles vorbereitet zu sein. Er hatte einen Weg gefunden unbemerkt in das Gebäude zu gelangen und war sogar bis zu den Saal vorgedrungen, in den sich das Artefakt, welches er zu stehlen beabsichtigte, befand. Die beiden Wächter hatte er mittels Schimären eine Vision ihres Herren geschickt und dies verließen daraufhin mit vermeintlich neuen Befehlen den Saal. Als Salvator eben diesen nun betrat traute er seinen Augen nicht. Ein Guhl! Er hatte den Guhl der den Saal ausfegte übersehen. Er hatte ihn ganz einfach nicht bemerkt. Obwohl Salvators Dolch schnell den Weg zu dessen Kehle fand, schaffte der Diener es noch Alarm zu schlagen. Durch einen beherzten Sprung aus dem Fenster konnte er sich zwar retten, aber die Ventrue waren ihm noch immer auf den Fersen.
Er suchte Schutz in der Kanalisation und die dort ansässigen Nosferatu erklärten sich, gegen entsprechende Bezahlung, gerne bereit ihn zu verstecken und auf Anfrage zu verneinen ihn gesehen zu haben. Salvator wusste nicht was ihm mehr zu schaffen machte. Das er zwei Tage mit diesen Kreaturen verbrachte oder das diese ihm beinahe all sein Gold abgenommen hatten. Auf jeden fall konnte er hier nicht bleiben und für den Rest seines Goldes zeigten ihm die Nosferatu wie man die Stadt durch die Kanäle unbemerkt verlassen konnte.
Auch wenn der einzige der ihn identifizieren könnte das Zeitliche gesegnet hatte, beschloss Salvator Gotenburg die nächsten Jahre zu meiden. Die Ventrue suchten die Stadt nach dem ihnen unbekannten Dieb ab und er wollte sein Glück nicht überstrapazieren. Aber auch die anderen Städte zogen ihn, nach seinem Missgeschick, nicht grade an, und so hielt er sich erst einmal von größeren Menschenansammlungen fern.
Aber der ein oder andere Bauernhof hatte dennoch die Ehre seines Besuches. Oh, wie leicht ließen sich die schönen Mägde in die Scheunen locken, wie verdutz waren sie, wenn sich der vermeintliche Schönling, dem sie gefolgt waren, in Luft auflöste und sich schwere Hände von hinten auf ihre Schultern legten, oh, wie köstlich war ihr Blut, als er seine Zähne in ihre Hälse schlug und es trank. Und wie schnell war er gerannt, als der Ventrue, dessen Guhl eines dieser Mädchen war, plötzlich zur Scheunentür hereinkam.
Blöd nur das dieser Ventrue nicht alleine war und ihn mitsamt drei Kumpanen hinterher jagte. Und blöd nur das Salvator kaum einen Schluck hatte trinken können bevor er gestört wurde und leider auch schon eine ganze Zeit vorher auf dem Trockenen saß. Ihm fehlte die Kraft gegen seine Verfolger zu bestehen und so rannte er einfach so schnell er konnte in Richtung eines kleinen Waldes, wo ihn die Ventrue schließlich stellten. Ohne eine wirkliche Chance zu haben beschloss er zu kämpfen. Er zog seinen Dolch und erschuf mit letzter Kraft die Illusion eines wilden Bären, der sich scheinbar auf die Ritter stürzte. Auch wenn diese Illusion nicht sehr überzeugend war, so lenkte sie die Vier doch für ein paar Sekunden ab. Und das war genug um wenigstens einem von ihnen ein Wurfmesser ins Herz zu befördern. Der Getroffenen fiel zu boden, doch Salvator war immer noch drei zu eins unterlegen. Sie stürmten vor und obwohl er die Klinge des Ersten parierte, erwischte ihn der Zweite mit einem Stich zwischen den Rippen. Der erschöpfte Ravnos hatte bereits mit seiner Existenz abgeschlossen, als hinter ihm plötzlich wildes Gebrüll erklang. Ein halbes Dutzend Brujah hatte sich auf die drei Ventrue gestürzt und nahm diese auseinander.
Sie stellten sich im Kreis um den am Bodenliegenden und schauten zu ihm herab. „Sie an, ein kleiner Ravnos“ ,sprach der Größte von ihnen. „Ich weiß zwar nicht was du ausgefressen hast, aber für einen schwächlichen Herumtreiber hast du dich recht wacker geschlagen“ Er reichte ihm grinsend die Hand. „Die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde“ Salvator spuckte in die Hand und schlug ein. „Freunde“, sagte er lächelnd.
Die Jahre zogen ins Land, und obwohl ihn keiner seiner Begleiter als gleichwertig betrachtete, so akzeptierten ihn die meisten. Obwohl in dem ein oder anderen Gesicht unverhüllte Verachtung zu lesen war, zog Salvator mit den Brujah durchs Land und erlebte das ein oder andere Abenteuer. Die Brujah waren allesamt hervorragende Kämpfer und lehrten dem Dieb so manch einen Trick im Umgang mit der Waffe.
Doch Salvator wollte mehr. Er wollte wissen, er wollte verstehen was er war, warum er war und was er alles konnte. Sein Meister hatte ihm gewiss nicht alles gesagt was er wusste und so beschloss er die Brujah zu bitten ihn zu ihren Gelehrten Brüdern zu bringen. Nach einigem zögern brachten sie ihn in die Bibliothek der Gelehrten, wo er viele Jahre mit dem Studium von Büchern verbrachte. Er fand viel Wissen über seinen Clan und auch über die Disziplinen die er noch lange nicht perfekt beherrschte. Er trainierte das was er in den Büchern las doch es erwies sich als überaus schwierig.
In der Stadt fand er einige andere Ravnos, die sich dort im Untergrund aufhielten und diese konnten ihm bei einigen seiner Problem helfen. Er lernte viel in den folgenden Jahren. Doch es gab eine Menge Ärger mit den Bewohnern der Bibliothek. Als Ravnos würde er zwar niemals einen Freund bestehlen, aber das galt nicht für den Freund eines Freundes. Obwohl Salvator bemüht war nichts aus der Bibliothek oder den Quartieren der Brujah mitgehen zu lassen konnte er einige Gelegenheiten einfach nicht ungenutzt verstreichen lassen. Seine Raubzüge in der Stadt konnten seinen Drang zu stehlen zwar mindern, aber nicht komplett abstellen. Manchmal beschlich in sogar das Gefühl das die Brujah es darauf anlegten bestohlen zu werden. Wer ließ denn bitte sein Fenster im dritten Stock unverschlossen? Das war doch quasi eine Einladung für jeden Dieb, oder etwa nicht? Na gut, das Fenster ging zu einer beleuchteten Straße raus, und es waren viele Wachen unterwegs, aber einen Versuch war es wert gewesen.
Beleidigt humpelte Salvator davon. Griesgrame, diese Brujah. Da wird man erwischt wie man in das Zimmer eines der Ihren einsteigt und schon schmeißen die einen raus. Und wenn seine Freunde sich nicht für ihn eingesetzt hätten, wäre er auf der Stelle erschlagen worden. Na und, er hatte sowieso vorgehabt zu gehen. Aber vorher machte er sich noch auf den Weg in die Innenstadt. Er musste noch einige Bücher verkaufen....
Eine neue Familie?
Es war ungewohnt wieder mit einigen der seinen umher zu ziehen. Als er der Sippe Sinti und Roma, und den 2 Ravnos die mit ihnen umherzogen, begegnet war hatte er sich ihnen angeschlossen. Niemand hatte etwas gegen seine Gegenwart. Und trotzdem musste er sich noch daran gewöhnen. Doch es war sehr angenehm in Gesellschaft zu sein ohne das einem mit Verachtung oder sogar Hass begegnet wurde. Die Sippe war ein lustiges Völkchen und auch mit den beiden Vampiren hatte er seinen Spaß.
Doch am besten war, dass sich der Alte bereit erklärte Salvator zusammen mit seinem anderen Schüler zu unterrichten. Der Alte war ganz anders als sein ehemaliger Meister, was Salvator sehr gefiel. Es sah ganz so aus als ob der Wanderer endlich wieder ein Zuhause gefunden hätte. Salvator zog viele Jahre mehr oder weniger friedlich mit ihnen durch die Gegend, bis man beschloss in einem kleinen, verlassenen Dorf, Rotbach war der Name, halt zu machen. Zusammen mit einigen anderen Herumtreibern und einer weiteren Sippe richtete man sich vorübergehend dort ein.
Trotz der Gerüchte über Kreaturen der Nacht, die dieses Dorf angeblich öfter heimsuchten, blickten die neuen Bewohner des Dorfes zuversichtlich der Zukunft entgegen. |
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